Golf hat ein besonderes Image: gepflegte Grünflächen, ruhige Bewegungen und Menschen, die scheinbar gemütlich mit einem Schläger durch die Landschaft spazieren. Da stellt sich für manche die Frage: Ist Golf überhaupt ein richtiger Sport? Schließlich fehlen die schnellen Zweikämpfe, das ständige Laufen und die sichtbare Anstrengung, die wir beispielsweise vom Fußball oder Tennis kennen.
Doch der Eindruck täuscht. Wer eine Golfrunde zu Fuß absolviert, ist oft mehrere Stunden unterwegs. Gleichzeitig verlangt der Golfschwung ein hohes Maß an Koordination, Beweglichkeit, Körperkontrolle und Konzentration.
Auch wissenschaftlich ist Golf als körperliche Aktivität gut untersucht. Studien zeigen, dass regelmäßiges Golfspielen zur Bewegung im Alltag beitragen und mit verschiedenen gesundheitlichen Vorteilen verbunden sein kann.
Wie anstrengend ist Golf tatsächlich? Welche Muskelgruppen werden beansprucht? Und können auch ältere Menschen oder Sportanfänger von dieser Sportart profitieren?
Ist Golf ein echter Sport?
Ja, Golf ist ein Sport. Zwar unterscheidet sich die Belastung deutlich von Mannschaftssportarten oder intensivem Ausdauertraining, dennoch stellt das Golfspiel verschiedene körperliche und mentale Anforderungen.
Der eigentliche Golfschlag erfordert ein präzises Zusammenspiel vieler Bewegungen. Beine, Hüfte, Rumpf, Schultern und Arme müssen koordiniert arbeiten, damit der Ball kontrolliert getroffen wird.
Hinzu kommt die Fortbewegung über den Golfplatz. Wer seine Runde zu Fuß spielt, legt je nach Platzgröße, Wegführung und gespielter Lochzahl mehrere Kilometer zurück.
Golf lässt sich deshalb als Kombination aus Ausdauerbewegung, koordinativ anspruchsvoller Technik und mentaler Konzentration beschreiben.
Die körperliche Belastung variiert allerdings erheblich. Eine vollständige Runde zu Fuß mit selbst getragenem Golfbag ist anstrengender als eine kurze Trainingseinheit auf dem Putting-Grün oder die Fahrt mit einem Golfcart.
1. Golf bringt Bewegung in den Alltag
Ein wesentlicher gesundheitlicher Vorteil des Golfspielens ist die Zeit, die Spieler in Bewegung verbringen.
Auf einer 18-Loch-Runde entstehen durch die Wege zwischen Abschlägen, Fairways und Grüns oft mehrere Kilometer Gehstrecke. Je nach Golfplatz können Steigungen, längere Wege und zusätzliche Bewegung durch die Suche nach Bällen hinzukommen.
Dadurch wird Golf für viele Menschen zu einer länger andauernden körperlichen Aktivität.
Eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit im British Journal of Sports Medicine kam zu dem Ergebnis, dass Golf körperliche Aktivität moderater Intensität ermöglichen kann.
Gerade Menschen, die sich im Alltag zu wenig bewegen, können von solchen längeren Bewegungseinheiten profitieren.
Zu Fuß gehen oder Golfcart fahren?
Wer möglichst viel Bewegung aus einer Golfrunde herausholen möchte, sollte den Platz nach Möglichkeit zu Fuß absolvieren.
Beim Golfcart entfällt ein großer Teil der Gehstrecke.
Das macht die Runde nicht wertlos. Auch der Golfschwung und die Wege rund um die einzelnen Löcher erfordern Bewegung. Der zusätzliche Ausdauerreiz ist jedoch geringer.
Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen kann ein Golfcart wiederum dazu beitragen, dass sie überhaupt am Golfspiel teilnehmen können.
Entscheidend ist deshalb, die Belastung an die eigenen Möglichkeiten anzupassen.
2. Golf kann das Herz-Kreislauf-System unterstützen
Regelmäßige Bewegung gehört zu den wichtigsten Faktoren für die langfristige Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Eine Golfrunde zu Fuß kann dazu beitragen, die körperliche Aktivität über einen längeren Zeitraum zu erhöhen.
Besonders auf hügeligen Plätzen steigt die Belastung beim Gehen zwischen den Bahnen an.
Wissenschaftliche Untersuchungen bringen regelmäßiges Golfspielen unter anderem mit günstigen Entwicklungen bestimmter Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung.
Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass Golf allein Herzinfarkte oder andere Erkrankungen zuverlässig verhindert.
Der Nutzen hängt von der Häufigkeit, Intensität und Dauer der Bewegung sowie vom gesamten Lebensstil ab.
Wer bisher wenig Sport treibt, kann mit regelmäßigen Golfrunden dennoch zusätzliche Bewegung in den Alltag integrieren.
3. Golf trainiert Koordination und Körperkontrolle
Auf den ersten Blick wirkt ein Golfschwung einfach. Tatsächlich müssen viele Bewegungsabläufe zeitlich genau aufeinander abgestimmt werden.
Die richtige Stellung des Körpers, die Gewichtsverlagerung und die kontrollierte Bewegung des Schlägers beeinflussen, wie der Golfball getroffen wird.
Auch kurze Annäherungsschläge und das Putten verlangen präzise Koordination.
Welche Fähigkeiten werden beim Golf gefordert?
- Hand-Auge-Koordination: Der Schläger muss den Ball möglichst präzise treffen.
- Gleichgewicht: Ein stabiler Stand unterstützt einen kontrollierten Schwung.
- Bewegungskoordination: Beine, Rumpf und Arme müssen zusammenarbeiten.
- Feinmotorik: Besonders beim Putten sind kleine, kontrollierte Bewegungen wichtig.
- Körperwahrnehmung: Spieler lernen, ihre Haltung und Bewegungen genauer einzuschätzen.
Golf ist deshalb nicht nur eine Frage der Kraft. Ein guter Schlag entsteht vor allem durch Technik, Timing und eine wiederholbare Bewegung.
Regelmäßiges Üben kann helfen, diese Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
4. Golf beansprucht verschiedene Muskelgruppen
Beim Golfspielen arbeitet nicht nur die Armmuskulatur.
Der Golfschwung ist eine komplexe Bewegung, an der zahlreiche Muskelgruppen beteiligt sind.
Rumpfmuskulatur
Die Muskulatur von Bauch und Rücken unterstützt die Stabilität und die Rotation des Oberkörpers.
Ein kontrollierter Rumpfeinsatz spielt für die Übertragung der Bewegung auf den Schläger eine wichtige Rolle.
Bein- und Gesäßmuskulatur
Die Beine sorgen für einen stabilen Stand und unterstützen die Gewichtsverlagerung während des Schwungs.
Auch das Gehen über den Golfplatz beansprucht die Beinmuskulatur.
Schultern und Arme
Schultern, Arme und Hände steuern die Schlägerbewegung und beeinflussen den Treffmoment.
Die Belastung hängt unter anderem von der Schwungtechnik, der Trainingshäufigkeit und den verwendeten Schlägern ab.
Wichtig: Golf ist kein vollständiger Ersatz für gezieltes Krafttraining. Wer seine allgemeine Muskelkraft erhalten oder verbessern möchte, sollte ergänzend geeignete Kräftigungsübungen einplanen.
5. Golf kann sich positiv auf das psychische Wohlbefinden auswirken
Gesundheit bedeutet mehr als körperliche Fitness.
Auch Stress, Stimmung und soziale Kontakte beeinflussen das allgemeine Wohlbefinden.
Beim Golf verbringen viele Menschen längere Zeit im Freien. Sie konzentrieren sich auf eine konkrete Aufgabe und erleben den Abstand zu beruflichen oder privaten Verpflichtungen als angenehm.
Hinzu kommt die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Menschen aktiv zu sein.
Ein internationaler wissenschaftlicher Konsensbericht zu Golf und Gesundheit beschreibt mögliche positive Zusammenhänge zwischen Golfspielen, sozialer Verbundenheit, Selbstwirksamkeit und psychischem Wohlbefinden.
Allerdings ist die Studienlage zu direkten psychischen Gesundheitseffekten weniger eindeutig als die Erkenntnisse zur körperlichen Aktivität.
Golf sollte daher nicht als Behandlung von Depressionen oder Angststörungen verstanden werden.
Als regelmäßige Freizeitaktivität kann es jedoch für manche Menschen einen wertvollen Beitrag zu einem aktiven und erfüllenden Alltag leisten.
6. Golf fördert soziale Kontakte
Viele Golfrunden werden gemeinsam mit Freunden, Vereinsmitgliedern oder anderen Golfbegeisterten gespielt.
Das schafft Gelegenheiten für Gespräche und gemeinsame Erlebnisse.
Gerade bei Menschen, die im Alltag wenig soziale Kontakte haben, kann eine regelmäßige Sportgruppe helfen, sich stärker eingebunden zu fühlen.
Golf bietet dafür verschiedene Möglichkeiten: vom gemeinsamen Training auf der Driving Range über eine entspannte Neun-Loch-Runde bis hin zu Clubturnieren.
Der soziale Aspekt kann außerdem die Motivation fördern, regelmäßig aktiv zu bleiben.
Wer sich auf eine gemeinsame Golfrunde freut, findet möglicherweise leichter Zeit für Bewegung.
7. Golf kann auch im höheren Alter eine geeignete Sportart sein
Nicht jede Sportart lässt sich in jeder Lebensphase gleich gut ausüben.
Golf hat den Vorteil, dass sich viele Belastungsfaktoren individuell anpassen lassen.
Spieler können beispielsweise eine kürzere Runde wählen, ein leichteres Golfbag verwenden oder bei Bedarf auf einen Trolley beziehungsweise ein Golfcart zurückgreifen.
Auch die Intensität des Trainings lässt sich variieren.
Damit kann Golf für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Fitnessniveaus interessant sein.
Ältere Golfspieler können insbesondere von regelmäßiger Bewegung, koordinativen Anforderungen und sozialen Kontakten profitieren.
Das bedeutet allerdings nicht, dass Golf für jeden Menschen ohne Einschränkungen geeignet ist.
Bei bestehenden Gelenkproblemen, starken Rückenschmerzen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann eine individuelle ärztliche Einschätzung sinnvoll sein.
Wie viele Kalorien verbrennt man beim Golfspielen?
Der Kalorienverbrauch beim Golf hängt stark davon ab, wie gespielt wird.
Eine wichtige Rolle spielen:
- Körpergewicht und persönliche Fitness.
- Dauer der Golfrunde.
- Zurückgelegte Gehstrecke.
- Beschaffenheit und Höhenunterschiede des Golfplatzes.
- Tragen oder Ziehen der Golfausrüstung.
- Nutzung eines Golfcarts.
Wer mehrere Stunden zu Fuß über einen hügeligen Golfplatz geht, verbraucht normalerweise mehr Energie als bei einer kurzen Trainingseinheit auf einer ebenen Übungsfläche.
Deshalb sind pauschale Angaben wie „Golf verbrennt 1.000 Kalorien pro Runde“ nur bedingt aussagekräftig.
Für die Gesundheitswirkung ist ohnehin nicht allein die Zahl der verbrannten Kalorien entscheidend.
Regelmäßige Bewegung und eine langfristig aktive Lebensweise sind wichtiger als ein besonders hoher Verbrauch an einem einzelnen Tag.
Ist Golf gut für den Rücken?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Beim Golfschwung wird die Wirbelsäule wiederholt rotiert. Gleichzeitig wirken durch die Bewegung und die Beschleunigung des Schlägers Kräfte auf den Rumpf.
Ein technisch sauberer Schwung und eine ausreichende körperliche Vorbereitung können helfen, unnötige Belastungen zu vermeiden.
Bei ungeeigneter Technik, Überlastung oder bestehenden Beschwerden kann Golf dagegen Rückenschmerzen begünstigen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Rückenbeschwerden zu den häufigeren gesundheitlichen Problemen bei Golfspielern gehören.
So lässt sich die Belastung reduzieren
- Wärmen Sie sich vor dem ersten Abschlag auf.
- Beginnen Sie das Training mit ruhigen Probeschwüngen.
- Arbeiten Sie an einer kontrollierten Schwungtechnik.
- Trainieren Sie ergänzend die Rumpfmuskulatur.
- Vermeiden Sie dauerhaftes Training bis zur Erschöpfung.
- Steigern Sie Umfang und Intensität schrittweise.
- Lassen Sie anhaltende oder starke Schmerzen medizinisch abklären.
Golf ist somit weder grundsätzlich schädlich noch automatisch gesund für den Rücken. Die individuelle Belastbarkeit und die Technik sind entscheidend.
Ist Golf ein guter Sport zum Abnehmen?
Golf kann eine sinnvolle Ergänzung zu einem aktiven Lebensstil sein.
Wer regelmäßig zu Fuß spielt, erhöht seinen Energieverbrauch und verbringt weniger Zeit im Sitzen.
Das kann beim Gewichtsmanagement unterstützen.
Eine Gewichtsabnahme hängt allerdings von zahlreichen Faktoren ab. Neben der körperlichen Bewegung spielen unter anderem Ernährung, Schlaf, Gesundheit und die langfristige Energiebilanz eine Rolle.
Deshalb sollte Golf nicht als Garantie für einen bestimmten Gewichtsverlust betrachtet werden.
Der Vorteil kann vielmehr darin bestehen, dass die Bewegung Freude macht und deshalb regelmäßig stattfindet.
Golf oder Joggen: Welcher Sport ist gesünder?
Joggen und Golf stellen unterschiedliche Anforderungen an den Körper.
Joggen ist bei entsprechender Geschwindigkeit normalerweise intensiver und kann in kürzerer Zeit einen stärkeren Ausdauerreiz setzen.
Golf bietet dagegen längere Bewegungseinheiten mit geringerer bis moderater Intensität, ergänzt durch Technik, Koordination und Konzentration.
| Kriterium | Golf zu Fuß | Joggen |
|---|---|---|
| Typische Belastung | Überwiegend niedrig bis moderat, mit kurzen Schwungbelastungen | Je nach Tempo moderat bis intensiv |
| Dauer | Häufig mehrere Stunden | Oft deutlich kürzere Einheiten |
| Koordination | Hohe technische Anforderungen | Vor allem wiederholte Laufbewegung |
| Soziale Komponente | Häufig gemeinsames Spiel | Allein oder in der Gruppe möglich |
| Besonderer Vorteil | Lange Bewegungszeit, Technik und soziale Kontakte | Effektiver Ausdauerreiz in vergleichsweise kurzer Zeit |
Welche Sportart besser geeignet ist, hängt von den persönlichen Zielen und körperlichen Voraussetzungen ab.
Wer seine Ausdauer gezielt verbessern möchte, kann Golf beispielsweise mit zügigem Gehen, Radfahren oder anderen geeigneten Trainingsformen kombinieren.
Golf für Anfänger: So gelingt der gesunde Einstieg
Wer Golf ausprobieren möchte, muss nicht direkt eine komplette 18-Loch-Runde spielen.
Gerade zu Beginn ist es sinnvoll, die körperliche Belastung und die technischen Anforderungen schrittweise kennenzulernen.
Mit Golfunterricht beginnen
Ein professioneller Einstieg kann helfen, grundlegende Bewegungsabläufe von Anfang an besser zu verstehen.
Besonders bei Menschen mit wenig Sporterfahrung ist eine angemessene Technik wichtig, um unnötige Belastungen zu vermeiden.
Zunächst auf der Driving Range trainieren
Auf der Driving Range lassen sich einzelne Schläge üben, ohne gleichzeitig mehrere Kilometer über den Platz laufen zu müssen.
Beginnen Sie mit kurzen Trainingseinheiten und steigern Sie deren Dauer langsam.
Kurze Golfrunden wählen
Eine Neun-Loch-Runde kann für Anfänger ein guter Einstieg sein.
Sie bietet Bewegung an der frischen Luft, ohne direkt die Zeit und Ausdauer einer vollständigen 18-Loch-Runde vorauszusetzen.
Auf die passende Ausrüstung achten
Geeignete Schuhe, der Witterung angepasste Kleidung und passende Golfschläger erleichtern den Einstieg.
Eine sehr umfangreiche oder teure Ausrüstung ist zu Beginn nicht unbedingt erforderlich.
Wer mehr über Golfregeln, Schlägerarten und die Grundlagen des Spiels erfahren möchte, findet auf Golfsport Heute zahlreiche Informationen für Einsteiger und Freizeitgolfer. Das Golfmagazin erklärt unter anderem die verschiedenen Golfschläger, den Aufbau von Golfbällen und typische technische Fragen rund um das Spiel.
Wie lässt sich der gesundheitliche Nutzen beim Golf maximieren?
Wer Golf nicht nur als Hobby, sondern auch als regelmäßige Bewegung nutzen möchte, kann einige einfache Empfehlungen berücksichtigen.
- Möglichst zu Fuß spielen: So wird aus einer Runde eine längere Bewegungseinheit.
- Regelmäßig aktiv sein: Einzelne Golfrunden sind gut, langfristige Regelmäßigkeit ist besser.
- Ausreichend trinken: Besonders bei warmem Wetter kann eine Golfrunde mehrere Stunden dauern.
- Auf Sonnenschutz achten: Lange Aufenthalte im Freien erhöhen die UV-Belastung.
- Vorher aufwärmen: Eine kurze Mobilisation bereitet den Körper auf die Schwungbewegungen vor.
- Die Belastung steigern: Neueinsteiger sollten Trainingsdauer und Schlagzahl nicht abrupt erhöhen.
- Ergänzend Kraft trainieren: Besonders Übungen für Beine und Rumpf können die allgemeine Fitness unterstützen.
- Auf den eigenen Körper hören: Bei Schmerzen, Schwindel oder deutlicher Überlastung sollte eine Pause eingelegt werden.
Mit einer solchen Herangehensweise kann Golf ein wertvoller Teil eines ausgewogenen Bewegungsprogramms sein.
Häufig gestellte Fragen: Ist Golf gesund?
Ist Golf wirklich ein Sport?
Ist Golf gut für die Gesundheit?
Wie viele Kilometer läuft man beim Golf?
Ist Golf auch für Senioren geeignet?
Kann man durch Golfspielen abnehmen?
Fazit: Golf ist mehr als ein gemütlicher Spaziergang
Golf wird gelegentlich unterschätzt, weil die Bewegungen weniger dynamisch aussehen als bei vielen anderen Sportarten.
Doch wer regelmäßig Golf spielt, kombiniert körperliche Aktivität mit koordinativ anspruchsvollen Bewegungen, Konzentration und häufig auch sozialen Kontakten.
Besonders Golfrunden zu Fuß können einen nennenswerten Beitrag zur täglichen Bewegung leisten.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen positive Zusammenhänge zwischen Golfspielen und verschiedenen gesundheitlichen Faktoren. Dennoch ersetzt Golf weder eine ausgewogene Lebensweise noch automatisch gezieltes Kraft- oder Ausdauertraining.
Bei bestehenden Beschwerden sollte zudem auf eine geeignete Belastung und eine saubere Technik geachtet werden.
Golf ist damit ein echter Sport, der für viele Menschen eine abwechslungsreiche und langfristig motivierende Möglichkeit bieten kann, körperlich aktiv zu bleiben.





