Wie oft zum Augenarzt?

Wie oft zum Augenarzt?

Augengesundheit im Blick haben: Regelmäßige Facharztkontrollen

Vor allem Menschen, die keine Brille tragen, gehen oft gar nicht oder nur sehr selten zum Augenarzt. Es ist allerdings wichtig für gesunde Augen ab einem gewissen Alter regelmäßige Kontrollen durchführen zu lassen.

Wie oft Patienten zum Augenarzt gehen sollten, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Menschen, die keine Sehbeeinträchtigung haben, müssen häufiger ihre Augen kontrollieren lassen.

Bei Kindern sollte eine erste Kontrolle etwa mit 2–3 Jahren und dann noch einmal vor der Einschulung stattfinden. Es sei denn, in der Familie besteht eine bekannte Sehschwäche. Dann sind Eltern gut beraten, frühzeitig einen Termin zu machen.

Für alle Menschen unter 40 Jahre gilt, dass ein Augenarztbesuch meist alle 2–3 Jahre ausreichend ist. Brillenträger gehen oft bereits etwas eher zum Arzt, etwa wenn sie merken, dass ihre Werte sich verändert haben. Hier können aber auch erfahrene Optiker wie eyes + more helfen – wo im Anschluss direkt die passende Brille dazu ausgewählt werden kann.

Ab 40 Jahren steigt das Risiko für ein Glaukom, weshalb Erwachsende diesen Alters etwa alle 2 Jahre einen Termin machen sollten. Ab 65 Jahren empfehlen Experten einen Termin einmal pro Jahr. Wer bislang nie eine Brille getragen hat und beim Augenarzt feststellt, dass er zukünftig eine Brille braucht, kann sich im Anschluss beim Optiker beraten lassen. Eine Brille erleichtert nicht nur das Sehen, sondern gibt es auch in großer Formen- und Farbauswahl.

Wann ein Augenarztbesuch häufiger notwendig ist

In einigen Fällen sind regelmäßige Kontrollen notwendig, die immer individuell mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollten. Diabetes mellitus etwa erfordert eine regelmäßige Kontrolle der Augengesundheit. Auch bei einer familiären Vorbelastung für das Auftreten eines Glaukoms oder Krankheiten wie Makuladegeneration müssen Patienten sich häufiger ihrem Augenarzt vorstellen.

Wann sofort zum Augenarzt?

Wer plötzlich merklich schlechter sehen kann, Blitze oder schwarze Punkte vor den Augen hat, die nicht nach kurzer Zeit verschwinden, sollte unbedingt auch außerhalb der regulären Kontrollen einen Augenarzt aufsuchen. Wenn Schmerzen hinzu kommen, ist besondere Vorsicht geboten. Es sollte sofort ein Augenarzt kontaktiert werden.

Glaukom – das passiert beim Grünen Star

Ein Glaukom ist besser bekannt als ein sogenannter Grüner Star. Es handelt sich um eine recht häufig auftretende Augenerkrankung im zunehmenden Alter, bei der der Sehnerv langsam und oft zunächst unbemerkt geschädigt wird. Da der Sehnerv die Bilder vom Auge zum Gehirn weiterleitet, ist er so wichtig.

Meistens entsteht ein Glaukom durch dauerhaft zu hohen Druck Augeninnendruck. Dieser Druck im Auge kann den Sehnerv mit der Zeit dauerhaft schädigen. Da das Sehen anfänglich nicht beeinträchtigt wird und ein beginnendes Glaukom auch keine Schmerzen verursacht, bleibt es leider meist lange unentdeckt.

Erst, wenn das Sehfeld zunehmend eingeschränkter wird und Patienten bemerken, vor allem an den Augenrändern schlechter zu sehen, fällt die Erkrankung meist auf. Vorbeugend kann beim Augenarzt daher die Messung des Augeninnendrucks erfolgen, der Sehnerv untersucht werden oder spezielle Gesichtsfeldtests durchgeführt werden. Ab 40 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit für diese Erkrankung, weshalb ab dann regelmäßige Kontrollen empfohlen werden – mit Diabetes, bekanntem hohen Augeninnendruck oder familiär bekannten Glaukomen schon eher. Augentropfen sind die häufigste Behandlungsform für ein Glaukom, manchmal werden Laserbehandlungen oder Augenoperationen durchgeführt.

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